Bericht der Messdienerfahrt 2004 nach Buseck



Am Sonntag, den 17.10.2004 trafen wir uns alle zur Abfahrt nach Buseck. Nach dem traditionellen Reisesegen verließen wir schon um 8.45 Uhr den Antoniusplatz. Mit zwischendurch leichten Schauern und geringen Orientierungsschwächen, die wir schnell beheben konnten, kamen wir dann schnell und sicher am CVJM-Freizeitheim Buseck an. Nach der Einteilung der Zimmer, dem Bettenbeziehen und Einräumarbeiten machten wir eine kleine Wanderung, um die Gegend zu erkunden. Am Abend machten wir die Einführung in die Thematik. Wir strahlten Dias an die Wand, die in den einzelnen Gruppen bearbeitet und den anderen Teilnehmern erklärt und vorgestellt wurden. Nach einer kurzen Parabel wurden die Kinder in die Betten geschickt. Diese Parabel diente als kleiner nächtlicher Gedankenanstoß. Um 23.00 Uhr war dann die Nachtruhe. Eine ruhige Nacht folgte, da die Kinder durch die Fahrt geschwächt ins Bett fielen.

 

Am Montag haben wir nach einer erholsamen Nacht gemeinsam das Frühstück genossen. Nach dem Frühstück begann dann der offizielle Teil der Thematik. Die einzelnen Gruppen trafen sich in den eingeteilten Räumen und arbeiteten zwei Stunden konzentriert an dem diesjährigen Thema "Kinder in der Dritten Welt". Das Mittagessen schmeckte allen wieder sehr gut, und so konnte man gestärkt das Tauschspiel beginnen. Zehn Gruppen a zwei Teilnehmer machten sich auf den Weg um so viele Gegenstände wie möglich zu tauschen. Erstaunliche Dinge wurden er- und vertauscht. Nach dem Tauschspiel fanden die Jungs noch Zeit einen Fußballplatz aufzusuchen um sich noch einmal auszutoben. Nach dem leckeren Abendessen folgten die Workshops. Die Kinder wurden hierfür in vier Gruppen eingeteilt, um diverse Dinge zu bearbeiten. Es gab vier verschiedene Workshops, in einem wurden    Scooby-Doo-Bänder geflochten, ein anderer bastelte Flip-Flops, ein weiterer stellte ein Holzspiel her und der letzte batikte T-Shirts. Die Workshops waren sehr erfolgreich und bereiteten viel Spaß. Alle waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. Nach einer gemeinsamen Abendrunde folgte wieder eine ruhige Nacht.




Annika und Robin bei der Olympiade

Der Dienstag fing nach dem Frühstück mit der Thematik an. Hauptthema waren in dieser Doppelstunde die Lebensbedingungen in verschiedenen Länder. Dies erläuterten wir anhand einer Weltkarte und verschiedenen Texten. Nach zwei erfolgreichen Stunden hatten dann alle ein wenig Zeit, sich auf die darauf folgenden Aufgaben einzustellen. Nach einem wie immer gelungenen Mittagessen, konnten sich dann die Mädchen und Jungen bei der Olympiade körperlich erproben. Anschließend nutzten einige ihre Freizeit, um ihre beim Workshop noch nicht fertig gestellten Holzspiele zu vollenden. Nach einem leckeren Abendessen, ergriffen die Leiter die Chance, das Hausspiel vorzubereiten. Um 20.00 Uhr begann für die Kinder die Jagd nach den Zahlen von 1 bis 50, um dann verschiedene Aufgaben zu erledigen. Das Spiel wurde um ca. 22.00 Uhr erfolgreich und mit Begeisterung beendet. Es folgte die Abendrunde mit anschließender Nachtruhe.

 

Der nächste Morgen begann spannend und aufregend. Schon beim Frühstück gingen die Diskussionen über den Mörder des Mörderspiels los. Darauf folgend war die Thematikdoppelstunde wieder an ihrem üblichen Platz untergebracht. Die Kinder wurden mit vielen Informations- und Lernblättern ausgerüstet. Danach wurden wir wieder von unseren Köchen kulinarisch verwöhnt. Nachdem auch der letzte satt geworden war, konnten sich die Kinder wieder mit ihren Workshoparbeiten befassen oder ein Tischtennisturnier veranstalten, welches vor allem großen Zuspruch bei den Jungen fand. Um ca. 16.30 Uhr brachen sie dann gemeinsam zu einer Schatzsuche im Ort auf, wo sie dann am Ende mit einer Überraschung belohnt wurden. Des Weiteren wurde noch zu Abend gegessen und der Abend mit einem selbstgeschriebenen Gebet in der Abendrunde zum Ende gebracht.

 

Am folgenden Tag konnten sich die Kids nach dem Frühstück geschichtlich weiterbilden. Auf einem Ausflug nach Braunfels, in der Nähe von Wetzlar, lernten sie bei einer Führung  das wunderschöne Schloss Braunfels kennen. Nach der Besichtigung konnten wir unser Lunchpaket verspeisen. Der folgende Besuch des modernen Freizeitbades in Asslar war wie immer ein voller Erfolg! Wir konnten uns dort nach Lust und Laune vergnügen und entspannen. Wieder am Haus angekommen, erwarteten uns feinste Speisen. Während der Thematik, die auf den Abend verschoben wurde, malten die Kinder ein Hungertuch, welches auf die bis dahin zurückliegenden Tage bezogen war. Am Abend beteten wir dann zum Abschluss noch ein selbstverfasstes Gebet. Am Nachmittag stieß übrigens noch Melanie mit ihrem kleinen Begleiter "Lilly" zu uns, um mit uns die restlichen Tage zu verbringen.

 

Noch in der Nacht,  um ca. 2.00 Uhr, machten wir eine knapp 1,5 Stunden lange Nachtwanderung. Um ein wenig Spannung zu erzeugen, passierten viele gruselige Dinge, mit denen die Leiter natürlich gaaaaar nichts zu tun hatten. Den Freitag nutzten wir ansonsten für das Städtespiel am Nachmittag, wobei die Kinder in Fünfer-Gruppen aufgeteilt wurden. Traditionell erhielten die Gruppenleiter Aufgaben und Fragen. Während die Kinder mit dem Spiel beschäftigt waren, gingen die Leiter mit Herrn Sulliga, unserem Pastor, der am Vormittag angekommen war, in ein Cafe. Am späten Nachmittag hielt er noch eine kurze Messe, in die er das diesjährige Thema der Thematik berücksichtigte. An diesem Tag besuchten uns noch Andre, Katharina und Christian, die auch bis zum Tag der Abreise blieben.




Pause nach einem tollen Fußballspiel

Den Anfang des letzten Tages, verbrachten wir nach dem morgigen Frühstück auf dem Fußballplatz. Bei dem lang ersehnten Fußballturnier mit drei Mannschaften stand natürlich der Spaß im Vordergrund. Die Thematik beendeten wir für diese Fahrt mit einer Reflexion. Danach begann die Vorbereitung für den "Buntenabend". Während die Kinder sich bereits umzogen, verwandelten die Leiter den Saal in ein prunkvolles Casino. Um ca. 20.00 Uhr betraten Mafiosi, Banker, Mitglieder der Highsociety, Könige und Scheiche das Casino. Der Abend bereitete nicht nur den Kindern, sondern auch den Leitern große Freude. Man kann also jetzt schon auf das Thema des nächsten "Buntenabend" gespannt sein.

 

Der Sonntag stand wie in jedem Jahr unter dem Motto "Putzen, packen und nach Hause fahren". Wir erreichten den Antoniusplatz um ca. 16.00 Uhr.


 
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