Bericht der Messdienerfahrt 2006

So, heute ging es nach einem Jahr des Wartens und vor allem einem Jahr voller teuflischer Qualen, die aus der MDF-Freien-Zeit resultierten, endlich wieder auf Messdienerfahrt.Auf diese haben sich alle intensiv vorbereitet. Vor allem der Countdown, der von den im eigenen Messdienerforum aktiven Messdienern organisiert wurde ist hier zu erwähnen.
Nachdem es einige Probleme beim Verstauen der Spanholzplatten (die im Nachhinein nicht mehr gesehen wurden) gab, ging es mit einer halben Stunde Verspätung endlich auf ins Moormerland.
Die Fahrt verlief ohne größere Staus oder sonstige Zwischenfälle, sodass wir gegen 12,15 in Moormerland ankamen. Als sich dann alle eingelebt hatten gab es auch schon Mittagessen, ehe wir dann um halb vier in den weiten Länderein des Moormerlandes nach neuen Schnitzeln jagten. Da diese sehr schwierige Aufgabe äußerst erfolgreich von uns bewältigt wurde, konnte das Abendessen pünktlich um 18,30 beginnen.
Danach hatten wir alle dann noch ein klein wenig Freizeit, bevor dann um 20,00 die Einführung in die diesjährige Thematik stattfand. Diese sollte sich diesmal mit dem Thema „Gebete und Zugehöriges“ beschäftigen. Zum Einstieg in das Thema wurden wir in 5 Gruppen eingeteilt und sollten unser eigenes Glaubensbekenntnis schreiben. Als dies geschehen war stellte jede Gruppe ihr Glaubensbekenntnis vor.
Nachdem die Thematik beendet war spielten wir noch einige Kreisspiele und bestimmten einen „Mörder“, der die nächsten Tag für Angst und Schrecken sorgen sollte – das spannende Mörderspiel wurde also gestartet.
Der sehr aufregende erste Tag wurde dann um 22,00 Uhr mit der allseits beliebten Abendrunde geschlossen, und um 23,00 Uhr herrschte dann Ruhe im Karton.

Am zweiten Tag der diesjährigen MDF stand zuallererst einmal das Frühstück auf dem Plan. Im Anschluss daran folgte die allseits „beliebte“ *räusper* Thematik, welche reichlich turbulent verlief. Als diese Turbulenzen dann erfolgreich bewältigt waren, gab es erst einmal ein bisschen Freizeit für alle, eher es dann zum zweiten Mal am heutigen Tag darum ging Essen zu fassen.
Um 15:00 Uhr traten dann alle Messdiener zu den Messdienerlympics an.
Alle Athleten hatten bei selbigen reichlich Spaß. Auf dem Programm standen Aufgaben, die sowohl den Kopf als auch den Körper auf eine harte Probe stellten.
Als die olympischen Spiele dann beendet waren hatten alle noch etwas Freizeit. Die Gestaltung derselben sah recht unterschiedlich aus: einige beschäftigten sich mit Fußball spielen, andere mit Basketball und wieder andere mit Volleyball. Außerdem gab es eine Gruppe von Messdienern die die Freizeit einfach nur zum relaxen nutzten.
Um 18:30 ging es dann zum dritten Mal an diesem herrlichen Tage darum feste Nahrung aufzunehmen.
Die Workshops, die um 20 Uhr folgten bereiteten uns allen sehr großen Spaß.
Zur Auswahl standen: Drachenbau, Perlentiere, Knautschbälle, Gipsmasken sowie Sanduhren.
Nachdem die Workshops dann beendet waren folgte um 22,00 Uhr die Abendrunde. Um 23,00 herrschte dann absolute Ruhe.

Am heutigen Tag der Deutschen Einheit frühstückten wir erst einmal ausgiebig, ehe dann um 10 Uhr die alt ehrwürdige Thematik folgte.
Diese machte heute besonderen Spaß, da jeder sein eigenes Brot backen sollte und damit weniger Theorie als Praxis auf dem Tagesplan stand.
Um etwa 12:50 Uhr, also ca. 10 Minuten früher als normal folgte dann das Mittagessen, das diese wieder einmal vorzüglich war brauchen wir nicht erwähnen, oder doch???
Um 15 Uhr sollte dann eigentlich eine Putzaktion folgen, auf die wir alle uns auch schon sehr freuten, wie gesagt eigentlich.
Denn ein Sondereinsatzkommando des BKA hatte leider diverse Einwände dagegen. Da sich nämlich der gesuchte Schwerverbrecher in der Nähe unseres Hauses aufhalten sollte, mussten wir aufgrund unserer mittlerweile vorhandenen Ortskenntnisse dem BKA mit Rat und tat zur Seite stehen.
Als dann auch noch Bomben gefunden wurden konnten wir das Putzen komplett knicken. Doch zum Glück gelang es uns die Bomben ohne größere Verluste zu entschärfen.
Einzig Wolle wurde aufgrund seines Könnens sofort zur Armee geschickt, an dieser Stelle: Alles Gute Wolle!
Das Abendessen ist heute nicht weiter erwähnenswert, da es keine besonderen Vorkommnisse gab.
Um 20 Uhr folgte dann ein sehr gelungener Kinoabend, wo einzig und allein das Popcorn fehlte.
In der Abendrunde, die um 22,00 folgte wurde in Erinnerung an das letzte Abendmahl von Jesus, das heute morgen gebackene Brot zusammen mit Traubensaft gegessen. Die totale Stille, die um 23:00 einsetzte war eine Wohltat für alle vom heutigen Einsatz gestressten Messdiener.

Heute, am Tag 1 nach Wolle (dieser musste heute nach Goslar um seine Grundausbildung bei der Bundeswehr zu beginnen) standen die ersten schon um 6:30 Uhr auf um Wolle zu verabschieden und ihm alles Gute zu wünschen. Das Frühstück fand jedoch wie üblich um 9 Uhr statt.
Die Thematik die heute wie üblich um 10 Uhr folgte beschäftigte sich mit Beichten und Vergebung von Sünden. Alle Messdiener schrieben hierbei ihre Sünden die sie ablegen wollten auf einen Zettel, dieser sollte dann am Abend am Lagerfeuer verbrannt werden. Dazu aber später mehr.
Das Mittagessen, dass heute 30 Minuten später als normal stattfand, war lecker wie immer auf dieser MDF. An dieser Stelle müssen auch einmal die beiden Küchenfeen Andi Voller gelobt werden, da sie wirklich hervorragend gekocht haben.
Die Ballspiele (Volleyball, Basketball und Fußball) die um 15 Uhr folgten waren eigentlich ganz schön – bis der erste Regen fiel! Denn durch den herniederprasselnden Regen war es unmöglich die Spiele fortzusetzen. Aber wir wollen uns ja nicht beklagen, schließlich hätte es auch deutlich schlimmer kommen können.
Die Allabendliche Nahrungsaufnahme ist heute (wie immer auf dieser MDF) mangels besonderer Ereignisse nicht weiter zu erwähnen.
Anstelle des Lagerfeuers, welches im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, gab es eine Party, die wahrscheinlich noch Jahrelang ihresgleichen suchen wird (wenn man den bunten Abend außen vor lässt). Das Tanzbein wurde auch ordentlich geschwungen, sodass alle kräftig müde waren. Resultierend aus der allgemeinen Müdigkeit schliefen um 23:00 alle seelenruhig.

Der heutige Tag begann mit einem monstermäßig guten Frühstück.
Die monströs groß angelegte Aufräumaktion, welche um 10 Uhr folgte sorgte dafür, dass das Haus wieder in neuem Glanz erstrahlte. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, während die „Kleineren“ mit Fahrrädern zum Schwimmbad fuhren und eigentlich schwimmen gehen wollte, was jedoch nicht möglich war, da das Schwimmbad heute geschlossen hatte, fuhren die „Großen“ Kanu. Dies erwies sich als sehr schwierig, da es nicht so einfach ist wie es aussieht, so ein Boot grade zu halten.
Bleibt zu erwähnen, dass das Boot mit Sebastian, Jan uns Timo das einzige war, welches einigermaßen konstant grade fuhr. Michael hingegen wollte wohl die Brücke abreißen, anders konnten wir es uns nämlich nicht erklären, das er mit seinem Boot vor den Brückenpfeiler gepaddelt ist. Trotz der „schwierigen“ Konditionen (Schwimmbad zu bzw. Boote nicht so leicht grade zu halten) hatten wir alle großen Spaß an beiden Aktionen.
Um 16 Uhr folgte dann ein wieder einmal köstliches Mittagessen. Danach gab es einiger monsterhafte Duelle. Beim Monsterduell, welche um 17 Uhr stattfand und in Fachkreisen auch als "Familienduell" oder "5 gegen 5" bekannt ist. Hierbei gab es zum Teil recht abenteuerliche Antworten.
Im Anschluss daran hatten alle recht viel Freizeit, was jedoch nicht schlimm war, da sich alle sehr gut selber beschäftigen konnten, während einige Volleyball spielten oder Musik hörten, beschäftigte sich der Löwenanteil der Messdiener mit Fußballspielen.
Um 20 Uhr also 1 ½ Stunden später als normal folgte dann das Abendessen, welches heute aus gegrillten Würstchen bestand. Nun begaben sich alle zum Lagerfeuer, wo die Zettel aus der gestrigen Thematik verbrannt wurden. Nachdem dies geschehen war, war es allen frei gestellt beim Lagerfeuer zu bleiben oder aber ins Haus hinein zu gehen, da es leicht zu regnen begonnen hatte.
"Enjoy the silence" hies es dann ab 11 pm.

Um 9 Uhr begann der Tag wie üblich mit einem ausgiebigen Frühstück, welches auch allen mundete. Nun folgte wie allen schon bekannt sein sollte, die allmorgendliche Thematik. Hierbei bastelten alle Messdiener kleine Rosenkränze, dies wollte zuerst nicht wirklich gelingen, doch nach einigen Startschwierigkeiten gelang es dann doch noch allen, ihren persönlichen Rosenkranz zu basteln.
Das Mittagessen, welches um 13 Uhr folgte und heute aus Fischburgern bestand, schmeckte wie üblich köstlich.
Im Anschluss daran folgte eine große Suchaktion: es wurde nämlich ach dem Schatz von Käptn’ Blaubart gesucht. Dies erwies sich als sehr schwierig, da der Schatz sehr gut versteckt war. Des weiteren stellten wir nach kurzer Zeit fest, das die Wege weitaus schwieriger zu begehen waren, als wir eigentlich erwartet hatte.
Die größten Schwierigkeiten bereiteten uns hier holprige Wege, durchgedrehte Kühe sowie gefährliche Elektrozäune. Jedoch ließen wir uns von nichts und niemandem stoppen und bewältigten alle an uns gestellten Aufgaben. Als dann alle Gruppen zur sicheren Basis (die auch Haus genannt wird) zurückgekehrt waren gab es auch schon Abendessen, welches wieder einmal nicht erwähnenswert ist.
HAUSSPIEL!!!!
So lautet der Titel des Spiels, welches wir heute Abend um 20 Uhr zu spielen begannen. Alle von uns waren mit viel Elan und noch mehr Spaß bei der Sache, auch wenn während des Spiels die einzigen schlechten Mahlzeiten auf der gesamten MDF( Babybrei sowie Schweinskopfsülze) auf dem Plan standen. Ältere Messdiener, so wie wir es sind kennen die Tücken des Hausspiels jedoch seit längerem und können sich so sehr gut darauf einstellen (Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht war Timo).Weil das Hausspiel so lange andauerte folgte die Abendrunde erst um viertel vor 11, ehe eine halbe Stunde später Nachtruhe herrschte.

Im Gegensatz zu allen vorherigen Tagen fand das Frühstück heute nicht um 9 Uhr, sondern erst um 10 Uhr statt. Dennoch war es ein trauriger Tag, da es der letzte (ganze) unserer schönen Fahrt war.
Um 11 Uhr folgte dann die Thematik, die mit allen drei Gruppen gemeinsam stattfand. Da es heute der letzte Tag war machten wir eine Reflexion.
Jedoch stand heute nicht wie üblich Activity sonder eine Reli-Rallye auf dem Programm, hierbei wurde unter anderem auch 1,2 oder 3 gespielt. Insgesamt hatten alle sehr viel Sapß.
Weiter ging es dann um 13 Uhr mit einem leckeren Mittagessen, welches heute aus Ravioli bestand.
Im Anschluss daran hatten wir erst einmal ein bisschen Freizeit, ehe wir uns dann um 14:30 Uhr trafen, um uns in die einzelnen Gruppen zurück zu ziehen und einen Cocktail sowie eine Choreographie vorzubereiten. An dieser Aufgabe hatten wir alle reichlich Spaß, da diese Aufgabe nach einer schulfreien Woche endlich einmal wieder unsere „Grauen Zellen“ forderte.
Danach hatten wir noch einmal Freizeit, ehe dann um 19 Uhr das „Große Buffet“ folgte, dieses war, wie nicht anders erwartet, einfach nur großartig. Cordon Bleu, Frikadellen oder Kroketten, um nur einige der Köstlichkeiten zu nennen, die heute aufgetischt wurden.
Anschließend zogen wir uns alle auf unsere Zimmer zurück um Duschen zu gehen und uns für die Beach Party fertig zu machen.
Diese fing pünktlich um halb neun an.
Zuerst ein mal wurde kräftig getanzt, und zwar Limbo, dies war zwar für einige mit ziemlichen Problemen verbunden, das es trotzdem super funny war brauchen wir nicht zu erwähnen oder????
Danach mussten wir zeigen was wir konnten und unsere Choreographien, die wir heute Mittag vorbereitet hatten zeigen. Bis auf einen kleinen Zwischenfall (nicht war Robin) funktionierte das bei allen Gruppen auch reibungslos.
Nun folgte ein „Urlaubsfoto“, hier bietet sich ein Vergleich mit den Rätseln in Boulevard Blättern an, wo man zwei Bilder miteinander vergleichen und Unterschiede finden soll. Unser Spiel differenzierte sich eigentlich nur in einem Punkt vom eben genannten, und zwar musste man sich das erste Bild einprägen, ehe das zweite Bild von den Leitern dargestellt wurde.
Im Anschluss daran folgte das im 17. Bundesland beliebte „Eimersaufen“, hierbei traten jeweils zwei Personen aus jeder Gruppe an, um eine Kanne (die mit Tee gefüllt war) möglichst schnell leer zu trinken.
Im Spiel was nun folgte ging es darum, einen Luftballon möglichst schnell nur durch Aufblasen zum platzen zu bringen. Witzig war hierbei zu sehen, wie manche Messdiener erschraken als der Ballon dann schlussendlich platzte.
Last but not least folgte dann ein kleiner Tanzwettbewerb, da jedoch keine Gruppe vorher darüber bescheid wusste, basierte er vollkommen auf Improvisation. Dadurch konnte man recht abenteuerliche aber immer noch ansehnliche Tänze beobachten.
Leider war die Beach Party danach auch schon wieder beendet.
Nun folgten noch die Siegerehrungen für alle Spiele, die wir in der Woche so gespielt haben.
Als dies geschehen war, feierten wir noch ein bisschen und sorgten so für einen schönen Ausklang einer tollen Messdienerfahrt.
Um 0 Uhr wurden wir dann alle zum Matratzenhorchdienst geschickt.

Trauer!!!
Das konnte man heute in den Gesichtern aller Messdiener erkennen. Genau genommen tiefe Trauer, weil schon wieder eine MDF vorüber war.
Frühstück gab es heute schon um 8:30, was aber auch nichts an der nicht annehmbaren Tatsache änderte, dass die MDF zu Ende ist. Nach dem Frühstück hieß es dann Koffer packen und Haus putzen, ehe dann um 11 Uhr der Bus kam und wir uns (viel zu früh) gen Heimat begaben. Die Rückfahrt verlief ohne größere Zwischenfälle, sodass wir gegen 14:30 Uhr zuhause eintrafen.
Vielen Dank
An die Leiter und alle die am gelingen der MDF beteiligt waren für eine HAMMERGEILE MDF 06
PS.: Nächste MDF bitte 2 Wochen lang und genau so HAMMERGEIL wie diese!!!
Dieser Bericht wurde von der Freitagsgruppe geschrieben. Vielen Dank an die Fridolins!
